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Hemdkragen und Krawatte

Hemdkragen und Krawatte

Farblich gibt es keine Grenzen. Auf Nummer sicher gehen Sie aber, wenn Sie zu einem klassischen Weißen greifen, damit liegen Sie immer richtig. Auf keinen Fall aber sollte das Hemd durchsichtig sein.
Wichtiger noch als die Farbe ist die passende Form des Hemdkragens, die Sie je nach Stil und Anlass wählen können.


Der Basis-Kragen:
BasiskragenDer Klassiker unter den Kragen-Formen ist der "Basis-Kragen". Eine enge Kragenstellung ist das wesentliche an der Formgebung - am besten tragen Sie hierzu klassische Krawatten mit einfachen Krawattenknoten. Der "Basis-Kragen" passt zu vielen Gelegenheiten und ist idealer Begleiter zur formellen BUSINESS-Mode.


Der Button-Down:
Button-down KragenBei diesem sportiven Kragen sind die Spitzen mit einem Knopfloch ausgestattet und werden an das Vorderteil des Hemdes geknöpft. Eine Idee englischer Polospieler, denn dadurch behält die Krawatte auch an stürmischen Tagen stets ihren sicheren Sitz. Diese Form kommt auch ohne Binder aus und wirkt trotzdem immer adrett.
Die Briten erfanden den geknöpften Kragen, damit beim Polo den Reitern nicht ständig die Kragenschenkel ins Gesicht schlagen. Deshalb sollte ein Hemd mit Button-down-Kragen bei offiziellen Anlässen auch besser im Schrank bleiben. Dieser Kragentyp kommt gut ohne Krawatte aus.

Der Haifischkragen:
HaifischkragenDer moderne Kragen des klassischen Businesshemds. Seine Ecken sind länger als beim klassischen Kent-Kragen und spitz oder leicht abgerundet. Ihr Abstand lässt genügend Freiraum für einen voluminösen Krawattenknoten. Diesen Kragen sollten Sie also immer mit Binder tragen, denn der sorgt für einen harmonischen Abschluss.
Der modische, weit gespreitzte Kragen eignet sich besonders gut für Business-Anzüge. Er sollte immer geschlossen und mit einer normal breiten Krawatte getragen werden. Als Krawattenknoten passen besonders gut der Doppelte Windsor sowie der Kreuzknoten.

Der Kentkragen:
KentkragenDie klassische, einfache Kragenform, ursprünglich vom englischen Herzog von Kent populär gemacht. Auffallend sind die Kragenecken, die einen rechten Winkel zueinander bilden. Dadurch können zu diesem Kragen alle verschiedenen Krawattenknoten ohne Problem gebunden werden.
Den eleganten Kent-Kragen erkennt man an seinen geraden, spitzen Kragenenden. Er ist der absolute Klassiker für Anzüge. Dazu passen alle Krawattenknoten, aber auch eine Fliege.

Der New Kent-Kragen:
New Kent Kragen
Der New Kent ist ein Kompromiss zwischen Kent- und Haifischkragen. Nicht so breitgestellt wie der Haifisch-Kragen, aber auch nicht so "spitz" wie der Kent-Kragen. Nie "ohne" (Krawatte, Schleife, etc.) tragen.



Der Tab-Kragen:
Tab-KragenEinen garantiert korrekten Sitz der Krawatte verspricht diese Form. Die Kragenschenkel werden unter dem Knoten durch einen Stoffriegel mit Druckknopf gehalten (dessen Schließen einige Fingerfertigkeit erfordert). Der Kragen – mit gerundeten oder spitzen Ecken – wirkt elegant und sollte nur mit Krawatte getragen werden.


Der Kläppchen-Kragen
Kläppchen-Kragen
Dieser Kragen, auch Vatermörder genannt, passt zu Smoking, Frack und Cut und sollte immer nur mit Fliege und nicht mit Krawatte kombiniert werden.



Der Variable-Kragen
Variabel-Kragen
Der "Vario-Kragen" verzichtet auf den obersten Knopf. Kann sowohl mit Krawatte getragen werden als auch mit sportlich offenem Kragen.



Der Stehkragen
Stehkragen

Ein Kragen für die Freizeit, zu vermeiden in Kombination mit Business-Kleidung.




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